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Sehr geehrte Eltern,

die vergangenen Wochen haben Elternhaus und Schule vor außerordentlich große Herausforderungen gestellt. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für Ihre Unterstützung bei der Durchführung unseres vielfältigen „Homeschooling“-Angebots bedanken.

Wie es genau nach den Ferien weitergeht, ist derzeit (3.4. 12.00 Uhr) noch unklar – die Kultusministerin, Frau Dr. Eisenmann, prüft mehrere Szenarien wie z.B. eine „stufenweise Rückkehr“ der Schüler*innen (siehe auch https://www.regenbogen.de/nachrichten/magazin/20200402/corona-krise-wie-gehts-weiter-mit-den-schulen ). Unklarheit besteht u.a. noch darüber, mit welchen Altersgruppen man starten möchte und ob es hygienische Bedenken gegenüber dem Unterricht mit bis zu 30 Schüler*innen pro Klasse gibt.

Sobald es im Verlauf der Osterferien genauere Informationen und Anweisungen gibt, werde ich Sie schnellstmöglich informieren.

Einige weitere Aspekte fasse ich an dieser Stelle kurz zusammen:

–          Die Leistungen während des „Homeschoolings“ werden nicht benotet. Das Kultusministerium hat dazu angeordnet: „Da die Voraussetzungen für das heimische Lernen sehr unterschiedlich sind, wird von der Schule , auch nach Unterrichtsbeginn, nicht überprüft und benotet, welches Wissen und welche Kompetenzen sich die Schülerinnen und Schüler während der unterrichtsfreien Zeit selbst erarbeitet haben. Angesichts der sehr unterschiedlichen IT-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler und den Unterschieden in der häuslichen Unterstützung würde eine Leistungsbewertung der Chancengleichheit widersprechen. Nicht ausgeschlossen ist hingegen, dass dieses Wissen im wieder stattfindenden Unterricht behandelt und dann zum Gegenstand von Klassenarbeiten oder schriftlichen Wiederholungsarbeiten gemacht wird.“

–  Die Anzahl der Klassenarbeiten kann, abhängig vom Wiederbeginn der Schule, reduziert werden. 

–  Eine GFS, die für dieses Schuljahr geplant, aber noch nicht gehalten wurde, darf entfallen – außer die Schüler*innen wünschen ausdrücklich, dass diese gehalten wird.

– Das Schuljahr muss nicht wiederholt werden. Es gilt das Versprechen des Kultusministeriums, dass niemandem ein Nachteil entstehen soll. Eine Sorge, dass die Schüler*innen Gefahr laufen, eine schlechtere Note zu bekommen als in einem „normalen Schuljahr“, halte ich für unbegründet. 

– Das Schuljahr 2020/21 wird auch die Aufgabe haben, durch pädagogisch sinnvolle Konzepte Stoff aus diesem Schuljahr nachzuholen. Das kann bedeuten, dass einige außerunterrichtliche Angebote nicht stattfinden werden, um mehr Unterrichtszeit zu gewinnen.

– Die jetzigen 7. Klassen können in diesem Schuljahr kein Schullandheim besuchen. Wir prüfen derzeit Möglichkeiten, dies im kommenden Schuljahr zu ermöglichen.

Ihnen alles Gute, erholsame Osterferien und viele Grüße

Andreas Gathmann