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Besuch der 9er beim Oberbürgermeister

„Demokratie kann nur dann funktionieren, wenn sich Bürger beteiligen“, dies verdeutlichte uns  Oberbürgermeister Herr Neher bei unserem Besuch des Rathauses immer wieder. Weil wir Schüler der 9ten Klassen des PKS uns beteiligen wollen, hat uns Herr Neher gerne zu sich in das Rathaus eingeladen.

Im großen Sitzungssaal, wo ansonsten nur der Gemeinderat tagt,  erklärte uns OB Neher ausführlich die Aufgaben der Rottenburger Kommunalpolitik und verdeutlichte dies anhand aktueller Beispiele. Darüber hinaus informierte er uns über die nächste bevorstehende relevante Wahl am 26. Mai 2019,  die Kommunalwahl, bei der Vertreter der Kommune gewählt werden.

„Neben den Europawahlen, Kommunalwahlen, Bundestagswahlen, Landtagswahlen und Oberbürgermeisterwahlen ist die Rottenburger Jugendvertretung ein wichtiger Teil der Kommunalpolitik“, so OB Neher. Die Jugendvertretung Rottenburg sei ein wichtiger Pfeiler der Kommunalpolitik, die Jugendvertretung setze sich aus politikinteressierten Schülern aller Rottenburger Schulen zusammen. Es sei wichtig, so Neher, dass die Meinungen der Schüler in Rottenburg vertreten werden. Das funktioniert durch die Jugendvertreter der jeweiligen Schulen, die dann das Anliegen in der Gemeinderatssitzung einbringen. Anschließend diskutieren die Gemeindevertreter über die Ideen der Jugendlichen und die mögliche Umsetzung. Die Jugendvertretung hat zum Beispiel ein Schülercafe in der Stadtlanggasse organisiert und renoviert, Herr Neher ist von dieser Beteiligung  junger Bürger begeistert.

Weiterhin informierte uns Herr Neher darüber, dass in Rottenburg „mittlerweile 119 verschiedene Nationen leben. Darunter 37548 Deutsche und 6100 Ausländer“. Das Miteinander dieser Menschen müsse gestärkt werden.

Herr Neher war außerdem für all unsere Fragen offen und beantwortete diese, wie etwa „die Zukunftspläne für den Hohenberg Campus“. Herr Neher versprach, dass der Boden der Otto Locher Halle schon in sehr naher Zukunft komplett erneuert werde. Eine Schülerin fragte, ob das Rottenburger Hallenbad noch für Jugendliche verbessert werden könne, wie zum Beispiel durch Springtürme oder Rutschen, doch Herr Neher meinte, dass die bereits unternommenen Erneuerungen erst einmal ausreichen müssten. Das Hallenbad sei perfekt für Familien mit kleineren Kindern. Natürlich müsse eine Kommune auch mit ihren finanziellen Mitteln haushalten.

Außerdem, so Herr Neher,  soll bald eine neuere und größere Mensa für den gesamten Campus-Bereich des Paul-Klee-Gymnasiums und der Hohenbergschule errichtet werden. Herr Neher stellte auch seine Pläne für die Rottenburger Parks am Neckar vor. Er präsentierte uns Pläne von Wasserspiel- Bereichen und einer neuen Veranstaltungsbühne für Jugendliche. „Um die Politik unserer Stadt zu verbessern, ist es wichtig, dass ihr eure Ideen an die Jugendvertreter eurer Schule weitergebt, die diese dann an mich weiterleiten“. Diese Vorschläge werden ernst genommen und falls möglich realisiert. „Es ist wichtig, dass sich jeder für die Kommunalpolitik einsetzt und zu Wort meldet, denn es betrifft uns alle“, so ermunterte uns Herr Neher zur Mitgestaltung der kommunalen Politik.

Wir danken Herrn Neher für die Einladung, und dass er sich für uns so viel Zeit genommen hat und auch auf alle unserer Fragen eingegangen ist.     

 

Rosalie Narr und Antonie Piech

 
 

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