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Besuch bei unserem Oberbürgermeiste Stephan Neher

Die 9ten Klassen des PKGs durften unseren Oberbürgermeister Neher im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts im Rathaus besuchen. Besonders gefallen hat uns, dass wir in den modernen und technisch gut ausgestatteten Sitzungssaal durften, wo der Gemeinderat regelmäßig tagt und die Rottenburger Politik bestimmt.

Zur Begrüßung gab unser Stadtoberhaupt jedem Schüler einzeln die Hand und hieß uns herzlich willkommen. Herr Neher hatte eine interessante Präsentation vorbereitet, anhand der er uns die Stadt und ihre Zukunft vorstellte.

Zuerst erzählte Herr Neher uns ein wenig über sich, seinen Werdegang und seine vorherigen politischen Ämter. Danach ging er speziell auf die Rottenburger Verwaltung, die Strukturierung und die Entscheidungsfindung ein. Er zeigte uns, welche Personen welches Amt innehaben und erläuterte deren Aufgabenbereiche. Wir erfuhren darüber hinaus Details über den Landkreis Tübingen wie auch über die Verpflichtungen eines OBs gegenüber seiner Stadt. Ebenso informierte er uns über aktuelle Projekte, Vorhaben, und Anliegen. Zum Beispiel wird gerade an der Idee gearbeitet ein Schülercafé in der Innenstadt zu eröffnen, in dem sich Schüler in ihrer Freizeit treffen können. Für uns eines der interessanten Themen, war natürlich die Zukunft der Rottenburger Schulen. Geplant sind unter anderem ein Neubau und die Sanierung der Hohenbergschule und der Kreuzerfeldschule. Außerdem ist eine große Gesamtmensa für die Hohenbergschule, das Sankt Meinrad Gymnasium und das Paul-Klee-Gymnasium geplant.

 

Nach der Präsentation hatten wir die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Herr Neher hat jede Frage offen und ausführlich beantwortet.

Unter anderem interessierte die Schüler, wie festgelegt wird, „wieviel Geld eine Schule von der Stadt bekommt?“. Wir haben erfahren, dass dies durch die jeweilige Schülerzahl der Schulen bestimmt wird.

Erstaunt waren wir, als er uns sein Grundgehalt nannte, das bei 11.000 Euro liegt. Zeit zum Ausgeben der Summe hat er aber kaum, denn der Beruf des Oberbürgermeisters ist sehr zeitintensiv. Herr Neher erläuterte uns, dass er vielfältige Aufgaben innehabe, für die meist kein 8 Stunden Tag reiche, etliche Sitzungen stünden an und in seiner Freizeit könne er meist auch nicht locker lassen. Oftmals verbindet er seine Freizeitaktivitäten mit seiner Arbeit, zum Beispiel bei den Fasnetstreffen mit der Narrenzunft.

Welche Voraussetzungen braucht man überhaupt für so einen interessanten Beruf?“ wollte ein Schüler wissen. Man muss EU-Bürger sein, mindestens 25 Jahre alt (maximal 67 Jahre), man darf nicht vorbestraft sein und man benötigt mindestens 50 Unterstützungsunterschriften. Natürlich sollte man sich rechtlich als auch in der Verwaltung auskennen und „einen Spaß an der Sache haben“.

Durch die detaillierte Präsentation und die Fragenrunde haben wir einen tollen Einblick in die Kommunalpolitik allgemein und speziell in die Rottenburger

Kommunalpolitik gewonnen.

Wir bedanken uns im Namen der Klassen 9a, 9b, 9c des Paul-Klee-Gymnasiums ganz herzlich bei unserem Stadtoberhaupt für die Einladung, die informative Präsentation und die ehrliche Beantwortung unserer Fragen.

 
 

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