Zwischen Porta Nigra und Gladiatorenkämpfen

Die Lateinfahrt nach Trier 2026

Zwischen Porta Nigra und Gladiatorenkämpfen

Vom 11. bis zum 13. Mai unternahmen die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der 10. Klasse eine spannende Fahrt nach Trier – drei Tage voller Geschichte, gemeinsamer Erlebnisse und guter Stimmung.

Los ging es am Montagmorgen bereits um 7 Uhr am Bahnhof. Trotz der obligatorischen Verspätung der Deutschen Bahn blieb die Stimmung von Anfang an hervorragend. Gegen 15 Uhr kamen wir schließlich in Trier an und bezogen zunächst unsere Zimmer in der Jugendherberge Trier.

Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht, denn direkt danach machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Dort besichtigten wir die beeindruckende Porta Nigra und erhielten von unserem Lehrer Johannes Wester eine informative und zugleich unterhaltsame Führung durch das antike Trier. Anschließend erkundeten wir die Stadt selbstständig und suchten verschiedene lateinische Inschriften, die überall in Trier zu finden sind. Dabei entdeckten wir viele interessante Orte und hatten gemeinsam viel Spaß. Nach dem leckeren Abendessen in der Jugendherberge konnten wir den Abend noch frei gestalten, bevor schließlich Nachtruhe angesagt war.

Am nächsten Morgen stand zunächst das Rheinisches Landesmuseum Trier auf dem Programm. Besonders beeindruckend war dort die immersive Führung „Im Reich der Schatten“, bei der Geschichte auf spannende Weise lebendig wurde. Danach besuchten wir die Kaiserthermen, bevor es zum Höhepunkt des Tages ging: dem Amphitheater Trier. Dort zeigte uns ein echter Gladiator der Gladiatorenschule Trier verschiedene Kampftechniken und erklärte anschaulich das Leben der Gladiatoren in der Antike. Besonders begeistert waren viele Schülerinnen und Schüler davon, selbst mit Schwert, Schild oder Netz kämpfen zu dürfen. Dabei entstanden zahlreiche unvergessliche Momente.

Nach einem weiteren gemeinsamen Abendessen ließen wir den Tag entspannt ausklingen und genossen die freie Zeit in der Jugendherberge.

Am letzten Tag besichtigten wir noch die Pfarrkirche St. Paulin, die mit ihrer prachtvollen Innenausstattung beeindruckte. Anschließend traten wir die Rückfahrt an. Trotz einiger knapper Anschlüsse verlief die Heimreise letztlich pünktlich, sodass wir gegen 16 Uhr wieder zuhause ankamen.

Die Trierfahrt war für alle eine tolle Erfahrung. Neben den spannenden Einblicken in die römische Geschichte werden uns vor allem die gemeinsamen Erlebnisse und die schöne Zeit als Gruppe noch lange in Erinnerung bleiben.