
Am 16. April erwartete die Lateinklassen der Jahrgangsstufe 7 ein ganz besonderer Unterricht: Statt Vokabeln und Grammatik stand an diesem Tag die Antike zum Anfassen auf dem Programm.
Herr Zimmermann, ein Experte für römische Geschichte, schlüpfte vor den Augen der Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines römischen Soldaten und brachte so die Welt des alten Rom direkt in die Schule. Mit viel Fachwissen und anschaulichen Erklärungen vermittelte er, wie Legionäre lebten, kämpften und ausgerüstet waren. Dabei wurde schnell klar: Geschichte kann alles andere als trocken sein.
Besonders beeindruckend war die mitgebrachte Ausrüstung. Von Helm über Rüstung bis hin zum Kurzschwert konnten die Jugendlichen originale Nachbildungen aus nächster Nähe betrachten und teilweise sogar selbst ausprobieren. Auch große Schilde gehörten zur Ausstattung, die später noch eine wichtige Rolle spielen sollten.
Ein echtes Highlight war die praktische Übung: Gemeinsam stellten die Schülerinnen und Schüler eine typische Kampfformation der römischen Armee nach. Dabei wurde nicht nur Teamarbeit gefordert, sondern auch deutlich, wie durchdacht die Strategien der Römer waren.

Neben dem militärischen Alltag gab es auch Einblicke in das gesellschaftliche Leben im antiken Rom. In einer kleinen Vorführung konnten einige Teilnehmende sogar in verschiedene Rollen schlüpfen und so erleben, wie sich das Leben als Römerin oder Römer angefühlt haben könnte.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie spannend Lateinunterricht sein kann, wenn Geschichte lebendig wird. Viele Schülerinnen und Schüler nahmen neue Eindrücke mit – und vielleicht auch ein Stück Begeisterung für die Welt der Römer. (Jonas Kronmüller)