Schulleiter: Andreas Gathmann

Stellvert.Schulleiter: Willi Gauß

 

Sekretärinnen:

Ulrike Klose & Sabine Dorniak

Telefon: 07472/9387-0      

 

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Evaluation

Mit Ende des Schuljahres 2011/ 2012 wurde die seit dem Schuljahr 2007/ 2008 am Paul-Klee-Gymnasium (PKG) bestehende Arbeitsgruppe von Lehrern (Frau Baumann, Herr Euler, Frau Kevekordes), die sich vor allem im Rahmen der Selbstevaluation mit Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung an der Schule beschäftigte, aufgelöst. Die Arbeit wird durch Herrn Euler weitergeführt.

Evaluation ist die systematische Erhebung und Auswertung von Daten zu Unterricht und Schule. Bei der Selbstevaluation liegt die Durchführung und Gestaltung einer Evaluation bei der Schule selbst. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden eine der Grundlagen für schulische Weiterentwicklungsprozesse sowie zur Sicherung der schulischen Qualität.

Im Schuljahr 2009/ 2010 stellte sich das Paul-Klee-Gymnasium zudem einer Fremdevaluation durch das Landesinstitut für Schulentwicklung. Ziel einer Fremdevaluation ist es, der Schule aus externer Sicht Rückmeldungen zu zentralen schulischen Qualitätskriterien zu geben.

 

Selbstevaluation am Paul-Klee-Gymnasium im Schuljahr 2011/ 2012

Als Konsequenz aus der Fremdevaluation im Schuljahr 2009/ 2010 befasste sich das Kollegium des PKG im Schuljahr 2011/ 2012 mit der Erprobung und Nutzung von Schüler-Lehrer-Feedbacks (SLF).

In der Zeit vom Oktober 2011 bis zu den Pfingstferien 2012 wurden in jeder Klasse des PKG mehrere solcher Feedbacks eingeholt. Die Schüler sollten damit eine Möglichkeit erhalten, den Lehrkräften ihre Wahrnehmungen zum Unterricht mitzuteilen.

Im Rahmen der Evaluation wurde dann im Juni 2012 überprüft, in wie weit das systematische Einholen eines SLF sowohl von Seiten der Lehrer als auch von Seiten der Schüler als sinnvolle Bereicherung des Schulalltags erlebt wird.

Dabei ergab sich, dass neben der inhaltlichen Gestaltung und Praktikabilität der bereitgestellten Evaluationsinstrumente auch die Akzeptanz und Bereitschaft zur Einhaltung der Regeln des SLF bei Lehrern und Schülern in einem sehr hohen Maß positiv erlebt wurden. Besonders erfreulich war auch der von Lehrern und Schülern empfundene hohe Nutzen des SLF im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern und das Unterrichtsgeschehen.

Als eine der Konsequenzen aus dieser freudigen Rückmeldung beschloss das Kollegium des PKG am 21.09.12, dass ab dem Schuljahr 2012/13 jede Lehrkraft verpflichtend mindestens ein SLF pro Schuljahr einholt. Eine häufigere Durchführung des SLF wurde empfohlen.

Genauere Auskünfte erteilt gerne Herr Euler.

 

Frühere Evaluationen:

 

Selbstevaluation in den Schuljahren 2007/ 2008 bis 2010/ 2011

Im Schuljahr 2007/ 2008 wurde das Schul- und Klassenklima – damals noch am Zweiten Städtischen Gymnasium (ZSG) – evaluiert.

Eltern, Lehrer und Schüler brachten in der Befragung zum Ausdruck, dass sie im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Schul- und Klassenklima am ZSG waren. Insbesondere erhielten Aussagen wie „Mein Kind fühlt sich am ZSG wohl“ oder „Die Lehrer sind/ die Schulleitung ist für mich bei Gesprächsbedarf gut erreichbar“ große Zustimmung durch die Eltern. Auch die Durchführung von Eltern- und Informationsabenden wurde nahezu durchweg positiv eingeschätzt.

Nicht in dem Maße erfreulich wie erhofft wurden die Fragen zur Lernatmosphäre, zur Unterstützung der Schüler bei Lernschwierigkeiten und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sowie zum Themenbereich Mobbing und Konflikte beantwortet.

Die Schule reagierte darauf u.a. mit neuen Betreuungs- und Förderangebote für die Schüler, der Einrichtung einer Schüler-Streitschlichter-Gruppe und mit Gewaltprävention durch dafür ausgebildete Lehrer.

Im Schuljahr 2008/ 2009 wurden nach vereinzelter Kritik von Eltern und Schülern an der geschmacklichen Qualität und der Menge des angebotenen Mensaessens diejenigen Schülerinnen und Schüler befragt, die während zweier festgelegter Zeiträume am Essen in der Mensa teilnahmen. Das Ergebnis (u.a. waren bei der ersten Befragung mit der Qualität des Essens 82,5 % der Befragten einverstanden („ausgezeichnet“: 24%, „ziemlich gut“: 58,5%), 15,5% der Befragten fanden „es geht so“, lediglich 2% hat das Essen „überhaupt nicht geschmeckt“) führte dazu, dass ein akuter Handlungsbedarf nicht gesehen werden konnte.

Im Schuljahr 2009/ 2010 fand eine Online-Befragung des ZSG-Kollegiums zum Arbeits- und Gesundheitsschutz statt. Die persönlichen Ergebnisse, vor allem zu den psychomentalen und psychosozialen Belastungen der Lehrkräfte, wurden jedem Mitwirkenden individuell übermittelt. So sollte es jedem Teilnehmer ermöglicht werden, rechtzeitig Belastungselemente zu erkennen und Vorsorge zu treffen.

Eine Gesamtauswertung der Befragungsdaten ließ eine Einleitung von Konsequenzen, die über den persönlichen Bereich einzelner Lehrkräfte hinausgehen, nicht als sinnvoll erscheinen.

Im Schuljahr 2010/ 2011 stand das Ganztagesangebot in der Mittagszeit für die Klassen 5 bis 8 im Zentrum der Selbstevaluation am Paul-Klee-Gymnasium.

Im Rahmen dieser Evaluation sollte überprüft werden, in wie weit zentrale Ziele des Ganztagesangebots aus der Sicht von Schülern, Eltern und Lehrern erreicht werden konnten.

Die befragten Eltern und Schüler vertraten dabei u.a. mehrheitlich die Ansicht, dass durch das Ganztagesangebot die Lern- und Arbeitszeit merkbar entspannter wurde und dass unsere Schüler mehr Zeit zum Spielen oder Hobbys und Verabredungen haben. Das Förderangebot wurde von einer großen Mehrheit der Befragten als hilfreich eingeschätzt.

Probleme, insbesondere in der Hausaufgabenbetreuung, wurden erkannt und eine Reaktion darauf durch die Schule erarbeitet.

 

Fremdevaluation am Zweiten Städtischen Gymnasium im Schuljahr 2009/ 2010

 

Am 29. und 30. September 2009 fand am ZSG eine Fremdevaluation durch ein Team des Landesinstituts für Schulentwicklung statt. Evaluiert wurden neben den obligatorischen Themenbereichen „Unterricht“, „Professionalität der Lehrkräfte“ und „Schulführung und Management“ auch das Thema der ersten Selbstevaluation aus dem Schuljahr 2007/2008, das „Schul- und Klassenklima“, sowie die „Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung“ am ZSG. Einen abschließenden Bericht zur Fremdevaluation erhielt das ZSG im November 2009.

 

Einige Ergebnisse: Im Themenbereich „Unterricht“ wurde eine gute Praxis festgestellt bei derNutzung der Lernzeit, der Strukturierung der Lernangebote, der Aktivierung der Schüler, derFörderung von sozialen und personalen Kompetenzen, dem Kommunikationsstil im Unterricht sowieder Gestaltung der Klassen- und Fachräume. Die Praxis der Leistungsbeurteilung und Leistungsrückmeldung wurde insbesondere im Hinblick auf mehr Transparenz als noch zu entwickelndwahrgenommen.

Im Qualitätsbereich „Professionalität der Lehrkräfte“ wurde sowohl beim Nutzen der kollegialen Zusammenarbeit, als auch bei der Verbesserung von innerschulischen Arbeitsbedingungen eine gute Praxis beobachtet.

„Schulführung und Schulmanagement“ wurden in allen Bereichen (Entwicklung von Unterricht und Schule, Umgang mit Konflikten und Problemen, Möglichkeiten der Personalentwicklung, Funktionale Arbeitsabläufe, Einsatz von Ressourcen) mit einer guten bzw. sogar ausgezeichneten Praxisbewertet.

Im Qualitätsbereich „Schul- und Klassenklima“, der ja auf Grund der Ergebnisse der Selbstevaluation aus dem Schuljahr 2007/ 2008 von besonderem Interesse war, wurde insbesondere bei derGestaltung des Umgangs miteinander und auch bei den zusätzlichen Angeboten für Schüler eine gute bzw. ausgezeichnete Praxis festgestellt.

Die „Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung“ hat in den Bereichen Pädagogische Grundsätze undDurchführung der Selbstevaluation eine gute Praxis bestätigt bekommen.

Durch die größtenteils sehr erfreulichen Ergebnisse der Fremdevaluation fühlen wir uns unserer Arbeit weitgehend bestärkt.

Konsequenzen auf dem Gebiet der Leistungsrückmeldung und -beurteilung wurden umgehend eingeleitet. Zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität wird von allen Lehrkräften des PKG ab dem Schuljahr 2011/ 2012 ein Schülerfeedback eingeholt (vgl. Evaluation im Schuljahr 2011/ 2012, oben). Eine weitergehende Zielvereinbarung, in der die Schule aus dem Fremdevaluationsbericht abgeleitete Zielvorstellungen und Maßnahmen zur Schulentwicklung formulierte, wurde der Schulaufsicht vorgelegt.

 

Ansprechpartner für weitere Informationen ist der Evaluationsbeauftragte Herr Euler.