Schulleiter: Andreas Gathmann

Stellvert.Schulleiter: Willi Gauß

 

Sekretärinnen:

Ulrike Klose & Sabine Dorniak

Telefon: 07472/9387-0      

 

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Citius, altius, fortius (zu Deutsch: schneller, höher, stärker) hieß es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Paul-Klee-Gymnasium bei 'Jugend trainiert für Olympia' in Pliezhausen, einer Veranstaltung, bei der unsere Schülerinnen und Schüler in jährlichem Turnus ihr athletisches Können präsentieren. Während für die meisten unserer Athletinnen und Athleten trotz vieler Einzelsiege angesichts der starken Konkurrenz mehr das olympische Motto 'dabei sein ist alles' als Trost dienen musste, schafften es unsere Jungs der Jahrgänge 2002 bis 2005, einen hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung zu erkämpfen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Eigentlich sind Bahngleise nur zwei parallele Stangen aus Stahl. Aber für zehntausende Jugendliche aus Guatemala, Honduras oder El Salvador symbolisieren die Schienen gen Norden Hoffnung auf ein besseres Leben, den Weg aus Armut, Gewalt und Elend. „Train Kids“ hat der Jugendbuchautor Dirk Reinhardt diese Jugendlichen genannt, die alles hinter sich gelassen und als blinde Passagiere auf Güterzügen nur ein Ziel haben, über die Grenze in die USA zu gelangen. Vor den Ferien hat er vor 90 Schülerinnen und Schülern aus seinem gleichnamigen Buch gelesen und sehr mitreißend von seinen Recherchen erzählt: Wie er für einige Wochen nach Mexiko gereist ist, nächtelang den Lebensgeschichten der Flüchtenden zugehört hat und verschiedene Stationen der Route kennengelernt hat. Da ist ihm beispielsweise ein Mädchen mit raspelkurzem Haar begegnet, das sich aus Angst vor Verschleppung und Prostitution als Junge verkleidet hat. Er hat mit Jungen gesprochen, die schon zum zwölften Mal den Weg in Angriff nehmen und nicht aufgeben, „denn der Leidensdruck ist einfach zu groß“, so der Autor. Und er hat die tiefen Narben eines Mädchens gesehen, das sich bei einer kurzen Berührung des aufgeheizten Waggon-Dachs schlimm verbrannt hat. All diese Erlebnisse und Erfahrungen hat er in seinem preisgekrönten Buch verarbeitet.

Im Anschluss an die Lesung hatten die Schülerinnen und Schüler noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Sie wollten beispielsweise wissen, wie die Zugführer mit der Situation umgingen und ob er noch Kontakt zu den Flüchtlingen habe: „Ich habe zwar einigen meine Emailadresse gegeben, aber viele können nicht schreiben oder hatten noch nie eine Tastatur in der Hand. Ich rede mir ein, dass es manche in die USA geschafft haben.“

Am Freitag den 5.Mai machten wir, die 8ten Klassen des NWT Kurses, in Begleitung von Herrn Neukirch eine Exkursion, die uns zur Firma Kemmler, die Produkte aus Beton herstellt, führte.
Morgens um 8:30 Uhr fuhren wir vom Eugen Bolz-Platz mit dem Bus nach Hirschau. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die Firma Kemmler, wo wir bereits vom Produktionsleiter und einem seiner Kollegen, der für die Optimierung der Abläufe der Maschinen zuständig ist, erwarteten. Um die beiden trotz der hohen Lautstärke im Betrieb hören zu können, wurden wir mit Empfängern ausgestattet. Nach einer kurzen Einführung, in der uns berichtet wurde, was Kemmler eigentlich genau macht, nämlich vor allem Rohre, Fertiggaragen, Wände, Treppen und Decken, wurden wir in Halle 1 geführt, wo wir bei der Herstellung von großen Betonrohren zuschauen konnten.
Der Beton wird in eine Schalung gegossen, in der sich ein Stahlgitter befindet, auch Bewehrung genannt, das der Stabilität dient. Das Stahlgitter wird in dem Beton eingeschlossen. An den Wänden der Schalung ist außerdem Öl, das es leichter macht den Beton aus der Schalung zu holen. Die Röhren werden so getrocknet, dass sie in innerhalb von 2 Tagen versandfertig sind. Nachdem wir dort alles gesehen hatten, schauten wir uns an, wie die Wände und Decken von Garagen gemacht werden. Hier konnte man zudem sehen, wie die Stahlgitter in den Beton eingebaut wurden. Auch die Fertiggaragen kommen in riesige Schalungen. Sie werden wie die meisten Produkte, abgesehen von den Rohren, auf ca. 70 °C erhitzt, damit sie schnell trocknen und zügig lieferfertig sind. Alle Produkte werden für den Kunden oder Architekten nach Bedarf und nach dessen Wünschen hergestellt.
Im Anschluss bekamen wir noch gezeigt, dass Kemmler nicht nur Garagen macht, sondern auch Fertigtreppen und -wände. Die Filigrandecken sind Brücken am ähnlichsten. Hier rechnen Statiker aus, wie dick und belastbar das Stahlgerüst sein muss, damit es seinen Zweck erfüllen kann. Zum Schluss schauten wir uns noch die Garagenausstellung auf dem Gelände an und welche verschiedenen Modelle es gibt. Wir trafen uns noch einmal in dem Raum vom Beginn der Führung und verabschiedeten uns von den Kemmler-Mitarbeitern.
Bei dieser Gelegenheit luden diese uns ein, gerne ein Praktikum bei Kemmler machen zu können. Um 11:30 Uhr sind wir mit dem Bus, um einige Erkenntnisse reicher, wieder an der Schule angekommen.

 

 

Was verbindet uns mit unseren Nachbarländern in Ost- und Südosteuropa? Welche Vorurteile stehen andererseits einer Beziehung gegenüber? Mit dieser speziellen Thematik beschäftigte sich die Klasse 10a im Geschichtsunterricht, der unter dem Jahresthema „Vielfalt und Einheit Europas“ momentan brandaktuellen Fragen und ihrer historischen Bedingtheit nachgeht.

Anlass hierfür bot der Schülerwettbewerb „Heimat – Baden-Württemberg und das östliche Europa“, organisiert vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration zusammen mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Selbständig und engagiert gingen die Schülerinnen und Schüler entweder künstlerische Projekte oder forschungsorientierte Schreib- und Rechercheaufgaben an – und es hat sich gelohnt: Mit insgesamt sechs Preisträgern hat sich das Paul-Klee-Gymnasium hervorragend präsentiert!

Emilia Jeckel und Korinna Stehle sind die beiden Hauptpreisträgerinnen, die als Preis für ihre künstlerischen Arbeiten für eine Woche nach Bulgarien fliegen und dort auf einer Studienreise das Land und seine Geschichte erkunden werden. Katie Middendorf erhält ebenfalls für künstlerisches Arbeiten einen Buchgutschein, wohingegen Alizée Thomé, Anika Schanzenberger und Katja Pfeffer im Wettbewerbsteil „Schreiben und Gestalten“ ausgezeichnet wurden und Büchergutscheine und Sachpreise entgegennehmen dürfen.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnerinnen!

Grs

 

Auch in diesem Jahr haben wieder 6 Schülerinnen und Schüler des PKG die Ausbildung zum Pausenspielmentorenprogramm besucht. Gemeinsam mit anderen Schülern und Schülerinnen aus der Region erhielten wir einen Einblick in die Anleitung von Spielen und dem Sinn des Spielens. Das evangelische Jugendwerk bereitet dieses Programm für die Pausenpielmentoren schon seit vielen Jahren vor.
Wir haben in Kleingruppen viele verschiedenen Formen von Spielen kennengelernt und mussten auch Spiele vor der großen Gruppe anleiten. Anschließend gab es für jeden feed back.
Das highlight war am zweiten Abend der „Dominoevening“ : Wir haben gemeinsam in der gesamten Turnhalle 15000 Dominosteine verbaut. An vielen Stellen konnte dann die Dominokette gestartet werden.
Nun bieten wir immer in den großen Pausen und vor den Ferien entweder Spiele für die 5. und 6. Klässler an oder man kann Spielmaterial wie Seile, Bälle oder Pedalos ausleihen.

Die neuen Pausenspielmentoren: Oskar Utz, Patrice Hartwig, Malaika Warmann, Selina Thum, Ansgar Wender und Felix Geiger.
Wir wünschen den neuen Pausenspielmentoren viel Freude bei ihrem Einsatz!