Schulleiter: Andreas Gathmann

Stellvert.Schulleiter: Willi Gauß

 

Sekretärinnen:

Ulrike Klose & Sabine Dorniak

Telefon: 07472/9387-0      

 

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Die international renommierte Fotografin Taslima Akhter besuchte während ihres zehntägigen Aufenthalts in Deutschland das Paul-Klee-Gymnasium, um ihre Ausstellung in der Mensa zu eröffnen. Dabei informierte sie Schüler, Eltern und zahlreiche Besucher über die problematische Situation der teilweise erst 14-jährigen Näherinnen in Bangladesch, die T-Shirts herstellen für Jugendliche und Erwachsene in Deutschland.  
Taslima Akhter ist durch ihr Bild „die letzte Umarmung“, das die Umarmung eines Paars beim Einsturz der Textilfabrik in Bangladesch darstellt, berühmt geworden.
„Es ist unser Problem, unser aller Problem. Wir sind nicht nur die Ausgebeuteten und ihr die Retter, es ist ein globales Problem, das wir alle gemeinsam lösen sollten“, unterstrich die Fotografin und engagierte Gewerkschaftsführerin. Taslima Akhter setzt ihre Fotos als Instrument ein, um auf die Missstände, wie die Ausbeutung der Näherinnen und Arbeiter in den Fabriken, aufmerksam zu machen.


Das Leben und Leiden wie auch die Träume der Textilarbeiter sind Schwerpunkte ihrer Arbeit. „Wir sind alle gleich, wir haben Träume und Ziele“, dieser persönliche Zugang beeindruckte die Besucher: Die Fabrikarbeiter in Bangladesch konnten als Personen wahrgenommen werden, nicht als Nummern.
Das neue Fairtrade-Team des Paul-Klee-Gymnasiums, bestehend aus Eltern, Schülern und Lehrern konnte Taslima für diesen Vortrag gewinnen. Ein Schritt unter anderen, um eine Fairtrade-Schule zu werden. 

Auch das Tagblatt berichtete in einem ausführlichen Artikel über Taslima Akhters Vortrag und zu ihrer Ausstellung. Den Artikel finden Sie hier

Citius, altius, fortius (zu Deutsch: schneller, höher, stärker) hieß es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Paul-Klee-Gymnasium bei 'Jugend trainiert für Olympia' in Pliezhausen, einer Veranstaltung, bei der unsere Schülerinnen und Schüler in jährlichem Turnus ihr athletisches Können präsentieren. Während für die meisten unserer Athletinnen und Athleten trotz vieler Einzelsiege angesichts der starken Konkurrenz mehr das olympische Motto 'dabei sein ist alles' als Trost dienen musste, schafften es unsere Jungs der Jahrgänge 2002 bis 2005, einen hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung zu erkämpfen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Eigentlich sind Bahngleise nur zwei parallele Stangen aus Stahl. Aber für zehntausende Jugendliche aus Guatemala, Honduras oder El Salvador symbolisieren die Schienen gen Norden Hoffnung auf ein besseres Leben, den Weg aus Armut, Gewalt und Elend. „Train Kids“ hat der Jugendbuchautor Dirk Reinhardt diese Jugendlichen genannt, die alles hinter sich gelassen und als blinde Passagiere auf Güterzügen nur ein Ziel haben, über die Grenze in die USA zu gelangen. Vor den Ferien hat er vor 90 Schülerinnen und Schülern aus seinem gleichnamigen Buch gelesen und sehr mitreißend von seinen Recherchen erzählt: Wie er für einige Wochen nach Mexiko gereist ist, nächtelang den Lebensgeschichten der Flüchtenden zugehört hat und verschiedene Stationen der Route kennengelernt hat. Da ist ihm beispielsweise ein Mädchen mit raspelkurzem Haar begegnet, das sich aus Angst vor Verschleppung und Prostitution als Junge verkleidet hat. Er hat mit Jungen gesprochen, die schon zum zwölften Mal den Weg in Angriff nehmen und nicht aufgeben, „denn der Leidensdruck ist einfach zu groß“, so der Autor. Und er hat die tiefen Narben eines Mädchens gesehen, das sich bei einer kurzen Berührung des aufgeheizten Waggon-Dachs schlimm verbrannt hat. All diese Erlebnisse und Erfahrungen hat er in seinem preisgekrönten Buch verarbeitet.

Im Anschluss an die Lesung hatten die Schülerinnen und Schüler noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Sie wollten beispielsweise wissen, wie die Zugführer mit der Situation umgingen und ob er noch Kontakt zu den Flüchtlingen habe: „Ich habe zwar einigen meine Emailadresse gegeben, aber viele können nicht schreiben oder hatten noch nie eine Tastatur in der Hand. Ich rede mir ein, dass es manche in die USA geschafft haben.“

Am Freitag den 5.Mai machten wir, die 8ten Klassen des NWT Kurses, in Begleitung von Herrn Neukirch eine Exkursion, die uns zur Firma Kemmler, die Produkte aus Beton herstellt, führte.
Morgens um 8:30 Uhr fuhren wir vom Eugen Bolz-Platz mit dem Bus nach Hirschau. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die Firma Kemmler, wo wir bereits vom Produktionsleiter und einem seiner Kollegen, der für die Optimierung der Abläufe der Maschinen zuständig ist, erwarteten. Um die beiden trotz der hohen Lautstärke im Betrieb hören zu können, wurden wir mit Empfängern ausgestattet. Nach einer kurzen Einführung, in der uns berichtet wurde, was Kemmler eigentlich genau macht, nämlich vor allem Rohre, Fertiggaragen, Wände, Treppen und Decken, wurden wir in Halle 1 geführt, wo wir bei der Herstellung von großen Betonrohren zuschauen konnten.
Der Beton wird in eine Schalung gegossen, in der sich ein Stahlgitter befindet, auch Bewehrung genannt, das der Stabilität dient. Das Stahlgitter wird in dem Beton eingeschlossen. An den Wänden der Schalung ist außerdem Öl, das es leichter macht den Beton aus der Schalung zu holen. Die Röhren werden so getrocknet, dass sie in innerhalb von 2 Tagen versandfertig sind. Nachdem wir dort alles gesehen hatten, schauten wir uns an, wie die Wände und Decken von Garagen gemacht werden. Hier konnte man zudem sehen, wie die Stahlgitter in den Beton eingebaut wurden. Auch die Fertiggaragen kommen in riesige Schalungen. Sie werden wie die meisten Produkte, abgesehen von den Rohren, auf ca. 70 °C erhitzt, damit sie schnell trocknen und zügig lieferfertig sind. Alle Produkte werden für den Kunden oder Architekten nach Bedarf und nach dessen Wünschen hergestellt.
Im Anschluss bekamen wir noch gezeigt, dass Kemmler nicht nur Garagen macht, sondern auch Fertigtreppen und -wände. Die Filigrandecken sind Brücken am ähnlichsten. Hier rechnen Statiker aus, wie dick und belastbar das Stahlgerüst sein muss, damit es seinen Zweck erfüllen kann. Zum Schluss schauten wir uns noch die Garagenausstellung auf dem Gelände an und welche verschiedenen Modelle es gibt. Wir trafen uns noch einmal in dem Raum vom Beginn der Führung und verabschiedeten uns von den Kemmler-Mitarbeitern.
Bei dieser Gelegenheit luden diese uns ein, gerne ein Praktikum bei Kemmler machen zu können. Um 11:30 Uhr sind wir mit dem Bus, um einige Erkenntnisse reicher, wieder an der Schule angekommen.