Schulleiter: Andreas Gathmann

Stellvert.Schulleiter: Willi Gauß

 

Sekretärinnen:

Ulrike Klose & Sabine Dorniak

Telefon: 07472/9387-0      

 

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In diesem Schuljahr stand die alljährlich von der SMV organisierte Unterstufendisco unter dem Motto 'Disney'. Mottogetreu als Mickey, Minnie, Robin Hood oder gar Schneewittchen verkleidet, stürmten unsere Fünft- bis Siebtklässler die Tanzfläche. Auch der ein oder andere vergleichsweise altersfortgeschrittene und / oder unkostümierte Gast schmuggelte sich auf die Tanzfläche, was der Stimmung jedoch keinerlei Abbruch tat, ganz im Gegenteil. Und so dröhnte die Mensa nicht nur wegen der fetzigen Beats, die unser DJ-Team ertönen ließ, sondern auch angesichts der bombastischen Stimmung, die von allen Discobesucherinnen und -besuchern mitgetragen wurde. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, besonders an unsere federführend planenden SchülersprecherInnen, die uns allen einen tollen Abend beschert haben! 

Eindrücke















Beim internationalen Weltladentag waren unsere Schülerinnen und Schüler engagiert dabei. Sie  informierten am Metzelplatz zum Thema Fairtrade zusammen mit der Hochschule für Forstwirtschaft, der Stadt Rottenburg und den Schülerinnen und Schülern der Carl-Joseph-Leiprecht-Schule und der Schule Sankt Klara. Dabei nutzten die Schüler und Studenten die Möglichkeit, über ihre jeweiligen Aktionen zu informieren. Etliche interessierte Bürger informierten sich vor Ort über die Aktivitäten und Ziele unserer Rottenburger Fairtrade Gruppen.   

Ein Highlight waren die von unseren Schülern durchgeführten Verkostungsproben: Faire und nicht faire  Schokolade wurden probiert und bewertet, ebenso faire und „normale“ Bananen. Dabei erklärten unsere Schüler die unterschiedlichen Herstellungsweisen und verdeutlichten die Gewinner und Verlierer der jeweiligen Produkte.

Faire Cocktails und  ein Schokoladen-Quiz rundeten das Programm ab.

Wir konnten beim internationalen Weltladentag etliche Bürger überzeugen und für den fairen Gedanken gewinnen.


Auch im diesjährigen schulinternen Mathematikwettbewerb des Paul-Klee-Gymnasiums überzeugten wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler durch hervorragende Leistungen. Nach insgesamt drei Runden, in denen seit Beginn des Schuljahres interessante mathematische Knobeleien als Hausarbeit gelöst werden konnten, fand Ende März die Endrunde mit zahlreichen Denksport- und Mathe-Aufgaben in der PKG-Mensa statt.

Mit Urkunden und Preisen wurden nun als Beste der jeweiligen Klassenstufe ausgezeichnet:

Luke Spranger (5b), Maren Schwanzer (5a), Tim Jatz (5c), Jonathan Kuntz (5c), Manuel Hermann (6b), Clara Dürr (6c), Dennis Noll (6b), Franka Michiels (7a), Maja Lifka (7b), Benedikt Hartmann (7a), Anna Jatz (8c), Joel Kammerer (8a) und Mareen Uttenweiler (8c).

 

Für die „Super-Endrunde“ des Mathematik-Wettbewerbs der Rottenburger Gymnasien (PKG, EBG, SMG und Sankt Klara) haben sich zudem folgende PKG-Nachwuchsmathematiker qualifiziert:

Luke Spranger (5b), Maren Schwanzer (5a), Tim Jatz (5c), Jonathan Kuntz (5c), Manuel Hermann (6b), Franka Michiels (7a), Maja Lifka (7b) und Anna Jatz (8c).


Herzlichen Glückwunsch!

Der Workshop „Schüler und Studenten für Fairtrade in Rottenburg“ am Paul-Klee-Gymnasium hatte zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Schülern des Paul-Klee-Gymnasium, der Carl-Joseph-Leiprecht-Schule und der Schule St. Klara,  Vertretern des Weltladens, Studenten der Hochschule für Forstwirtschaft und der Stadt Rottenburg zu stärken. Diese Idee entstand bei einem ersten Kennenlernen der Schüler und Studenten im Oktober vergangenen Jahres während der Zertifizierung des Paul-Klee-Gymnasiums zur fairtrade-Schule. Herausgekommen sind bei dem aktuellen Workshop interessante gemeinsame Projekte, wie etwa die gemeinsame Gestaltung des Weltladentags am 11. Mai 2019 und eine groß angelegte Kleidertauschparty in Rottenburg am 19.10.2019. Durch diese gemeinsamen Projekte wollen die Schüler und Studenten die Öffentlichkeit für „Fairtrade“ gewinnen.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Sitzkreis im Plenum, wobei uns der Ablauf des Tages von Herrn Martin Hurter, Fachreferent für Jugendarbeit und Schule, erklärt wurde. Anschließend bildeten wir gemeinsam Gruppen bestehend aus den jeweiligen Mitgliedern der verschiedenen Institutionen zum Thema „Ideen zum diesjährigen Weltladentag“. Soviel steht jetzt schon fest: Es wird in Rottenburg vor dem Weltladen ein interessantes Angebot der verschiedenen Institutionen geben. Die Schüler und Studenten werden dabei etliche Ideen der digitalen Werbung für Fairtrade umsetzen.

Während des Workshops entwickelten sich Projektkooperationen zwischen den verschiedenen Institutionen, wie etwa zwischen der Hochschule für Forstwirtschaft und dem Paul-Klee-Gymnasium. Beim Weltladentag wollen die Studenten und Schüler gemeinsam Plakate entwerfen und für die Öffentlichkeit eine Schokoladen-Verköstigung mit fairer und normaler Schokolade umsetzen, das wird sicher spannend.

Nach einem leckeren fairtrade Frühstück setzten wir uns mit der Frage, „was noch zu klären“ sei auseinander. Dabei fassten wir den Entschluss, dass alle Schulen und die Hochschule für Forstwirtschaft am Weltladentag einen gemeinsamen Stand mit unseren verschiedenen Angeboten betreuen werden. Was die  „Kleidertauschparty“ am 19.10.2019 anbelangt werden sich alle beim Workshop anwesenden Schulen, die Hochschule für Forstwirtschaft wie auch die Stadt Rottenburg beteiligen. Die „Werbung für die Kleidertauschparty“ war ein letzter Punkt, wobei etliche Ideen entwickelt wurden.  Zu guter Letzt reflektierten wir unsere Arbeitsergebnisse nochmals und waren überrascht, dass so viele interessante Ideen umgesetzt werden können.

Insgesamt war es ein sehr schöner und produktiver gemeinsamer Tag, wobei ich an dieser Stelle nochmals besonders Herrn Hurter für die sehr professionelle Moderation danken möchte.

Niklas Jeske

Die 9ten Klassen des PKGs besuchten zum Thema „Fairtrade“

die Ausstellung „Süß & Bitter“ im Rathaus

Schokolade schmeckt süß, doch die Bedingungen für die Kakaobauern, Familien und vor allem Kinder, die in den Plantagen arbeiten, sind meist bitter. Das verdeutlicht die interaktive Ausstellung im Rottenburger Rathaus.

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „fairtrade“ im Gemeinschaftskundeunterricht besuchten die 9ten Klassen unter der Leitung von Frau Pulvermüller die Ausstellung „süß & bitter“. Der städtische Klimaschutzmanager, Jörg Weber, informierte uns in seiner Ausstellungseinführung über die Produktion und Vermarktung des Kakaos und schilderte auch die damit verbundenen Probleme. Fairtrade ist eine Lösung, wir können bereits bei unserem Kauf fairer Produkte dazu beitragen, dass Kinderarbeit verringert wird, und die Bauern einen angemessenen Lohn bekommen. Das wissen wir jetzt und ist für uns ein Impuls mehr für fairtrade Produkte zu bezahlen, statt dem Motto „geiz ist geil“ zu folgen.

Zudem konnten wir an etlichen interessanten Stationen interaktiv unser Wissen erweitern – wir versuchten die schweren Säcke zu transportieren, die viele Kinder schleppen müssen, sahen uns Statistiken, Filme und viele weitere interessante Details zum Thema an. Am Schluss nutzten wir die Gelegenheit unser neues Wissen bei einem Quiz zu überprüfen. Wir haben einiges dazugelernt, hier einige Details:

Wo wächst Kakao?

Kakao stammt ursprünglich aus Südamerika, die Mayas haben ihn auch als Währung verwendet. Christoph Kolumbus hat den Kakao zu uns nach Europa gebracht. Erste deutsche Unternehmen haben Kakao dann auch in afrikanischen Kolonien angebaut. Heute wächst Kakao vor allem in dem tropischen Klima rund um den Äquator. Hauptanbauländer sind westafrikanische Länder, z.B. Ghana und die Elfenbeinküste.

 

Wie wächst Kakao?

Aus den Kakaoblüten entwickeln sich große Kakaoschoten. Sie werden mit Stöcken von den Bäumen geschlagen und dann geöffnet. In den Schoten befinden sich die Kakaobohnen, sie werden dann von der Frucht getrennt. Zur Weiterverarbeitung müssen die Bohnen zuvor fermentiert, gewaschen und getrocknet werden.

 

Wer baut den Kakao für uns an?

Es gibt weltweit ca. 5,5 Millionen Kakaobauern. Die Kakaobauernfamilien haben oft nur kleine Anbauflächen und leben unter der Armutsgrenze. Ein Kakaobauer in Ghana verdient beispielweise nur 75 Cent pro Tag. Der Verdienst ist zudem unsicher und schwankt, z.B. bei Ernteausfällen durch Schädlinge oder Witterungsumstände und natürlich auch wegen der erheblichen Preisschwankungen.

 

Warum wird Kakao angebaut?

Süßes ist belieb - Ein Deutscher verzehrt pro Jahr ca. 100 Tafeln Schokolade. Die Schokoladenherstellung ist ein riesiger Markt, jährlich werden dabei ca. 100 Milliarden US Dollar Umsatz gemacht. Diesen Markt haben wenige große Unternehmen unter sich aufgeteilt, die auch die Kleinbauern beherrschen, die Kleinbauern bekommen vom Gewinn kaum etwas. Den größten Verkaufsanteil erhalten die Supermärkte und Schokoladenerzeuger. Wirklich erschreckend fanden wir, dass Kakaobauern nur einen ganz geringen Anteil vom Verkaufspreis einer Tafel Schokolade (ca. 6 %) erhalten! Und das, obwohl der Kakaoanbau sehr arbeitsintensiv ist. Kakaoanbau ist harte Handarbeit. Bei der Pflege und Ernte können von den Bauern keine Maschinen eingesetzt werden. Kakaopflanzen sind zudem sehr empfindlich und anfällig für Schädlingsbefälle. Das ist wirklich bitter für die Kakaobauern.

 

Wie kommt der Kakao zu uns?

In der Regel werden die Bohnen unbehandelt exportiert. Die Weiterverarbeitung findet dann in den Vermahlungsunternehmen in Europa statt. Kakao wird dort zu Kakaobutter, Kakaopulver und Schokolade verarbeitet.

 

Was ist fairtrade Handel?

Fairtrade heißt fairer Handel. Den Kleinbauern wird ein sicheres Einkommen gezahlt, dadurch werden ihnen angemessene Lebens- und Arbeitsbedingungen ermöglicht und sie sind nicht abhängig von den schwankenden Weltmarktpreisen. Auch ausbeuterische Kinderarbeit ist verboten. Rottenburg ist übrigens seit 2010 Fair Trade Stadt und war die erste Fair Trade Stadt in Baden-Württemberg. Das Paul Klee Gymnasium ist seit September 2018 Fairtrade Schule.

 

Was können wir tun?

Herr Weber sammelte mit uns einige Tipps, was wir tun können, um die Bedingungen für die Kakaobauern zu unterstützen. Wir können z.B. fairtrade Produkte kaufen. Wir können bewusster einkaufen und auf Siegel achten, also lieber zwei zertifizierte Tafeln als fünf andere. Wir können über Fairen Handel reden, denn wer weiß, dass ohne fairtrade Siegel häufig Kinderarbeit im Spiel ist, wie etwa bei der beliebten Kinderschokolade. Und wir können fairtrade Projekte durch Spenden unterstützen.

Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, zukünftig nur noch fair gehandelte Schokolade zu kaufen. Mit gutem Gewissen schmeckt die Schokolade dann auch wirklich süß. Am Schluss durften wir die fairtrade Schokolade kosten. Wir waren begeistert.

 

Herrn Jörg Weber ein herzliches Dankeschön für den interessanten Ausstellungsbesuch. .

Ronja Münch und Amelie Schweizer